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Auto mit Getriebeschaden verkaufen

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Autofahrer mit viel Erfahrung erkennen am Geräusch oder an kleinen Unregelmäßigkeiten beim Schalten, ob sich ein Getriebeschaden ankündigt. Doch ist es in den meisten Fällen dann schon zu spät: Meldet sich nämlich das Getriebe stotternd, hüstelnd oder rasselnd zu Wort, liegt bereits ein Schaden vor, dessen Reparatur die Haushaltskasse übermäßig belastet.

Die Ursachen für einen solchen Getriebeschaden sind vielfältig und lassen sich nicht immer eindeutig feststellen. Mal ist der Schaden durch die verbauten Komponenten bereits vorprogrammiert, mal hat der Fahrer selbst das Problem zu verantworten. Es ist wichtig, dass Sie dieser Ursache auf den Grund gehen, um künftige Schäden verhindern zu können. Doch stellt sich im Schadensfall vor allem die Frage, was sich mit dem Wagen noch anstellen lässt. Kann man ein Auto mit Getriebeschaden auf dem Gebrauchtwagenmarkt verkaufen? Oder sollte man es besser gleich verschrotten lassen?

Ist der Verkauf eines Autos trotz Getriebeschaden möglich?

Die Überlegung, ob ein Auto mit Getriebeschaden in die Werkstatt gebracht, verkauft oder verschrottet werden soll, beginnt mit einer Kosten-Nutzen-Gegenüberstellung. Dazu müssen Sie wissen,

  • welchen Marktwert das Auto tatsächlich noch hat,
  • was die Reparatur kosten würde,
  • ob Sie für eine Verschrottung noch Geld bekommen oder draufzahlen würden.

Darüber hinaus ist abzuwägen, wie lange Sie den Wagen nach einer Reparatur noch fahren können. Denn was nützt es, die Werkstattkosten zu begleichen, wenn Sie in absehbarer Zeit wieder vor demselben oder einem anderen gewichtigen Problem stehen?

Die Kosten-Nutzen-Abwägung führt daher regelmäßig zu dem Ergebnis, dass ein Verkauf des Wagens mit Getriebeschaden am sinnvollsten ist.

Dieser erfolgt dann allerdings nicht an einen Privatkäufer, sondern an

einen professionellen Händler oder an eine Werkstatt, der ein Gebrauchtwagenhandel angeschlossen ist. Gebrauchtwagenhändler und Werkstattbesitzer kaufen auch Wagen mit Getriebeschaden an Gebrauchtwagenhändler und Werkstattbesitzer werden Ihren Wagen trotz des Getriebeschadens ankaufen, wenn er keine weiteren erwähnenswerten Mängel aufweist und sie die benötigten Ersatzteile vorrätig haben oder günstig beschaffen können. Sie profitieren davon, dass Sie den Schaden selbst beheben können, ohne dafür hohe Stundenlöhne berechnen zu müssen, die die Kosten für eine Reparatur sonst in die Höhe treiben. Daher lohnt es sich für einen professionellen Händler, die Reparatur vorzunehmen, ein privater Käufer würde dagegen dankend ablehnen.

Eine Verschrottung käme dagegen nur infrage, wenn der Wagen einen Totalschaden aufweist, sodass der Austausch oder die Reparatur des Getriebes allein dessen Fahrtauglichkeit nicht wiederherstellt.

Auch bei Getriebeschäden gilt: Vergleichen Sie die Angebote, die Sie erhalten!

Bei einem Motor- oder Getriebeschaden sind viele Autobesitzer schon froh, wenn ihnen überhaupt jemand das Fahrzeug abnimmt. Davon profitieren vor allem Händler, die den Wagen vorgeblich zur Verschrottung aufkaufen, um ihn dann doch zu reparieren und zum Bestpreis zu verkaufen.

Ob Sie sich also fürs Verschrotten oder für den Verkauf an einen professionellen Händler entschließen: Vergleichen Sie die Angebote, die Sie erhalten, genau so sorgfältig, als würden Sie ein Auto ohne Getriebeschaden verkaufen. Lassen Sie sich idealerweise ein Gutachten erstellen oder bitten Sie einen Experten, Ihren Wagen genau unter die Lupe zu nehmen, damit Sie den noch vorhandenen Marktwert ermitteln können.

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